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/ Rund ums Auge
Computerarbeit führt vermehrt zu Brillenkauf
Nach Expertenmeinung wird die Zahl der Brillenträger in den nächsten Jahren weiter steigen. Viele Fehlsichtige merken erst am Computerbildschirm, dass sie nicht optimal sehen können.
Ob Bildschirmflimmern, SMS tippen oder Internet-Fernsehen die Augen „schlechter“ machen wird derzeit erforscht. Lange Zeit hat man geglaubt, dass Bildschirmarbeit keine Auswirkung auf das Sehen hat. Die wachsende Zahl der Brillenträger lässt hier und da Zweifel aufkommen. Sicher ist jedoch, dass in unserer heutigen Gesellschaft die Anforderungen an unsere Augen deutlich höher sind, als noch drei Generationen zuvor.
Das beginnt bereits in der schulischen Ausbildung. Heutzutage haben Grundschüler, beim Wechsel auf eine weiterführende Schule, meist schon mehr Bücher gelesen, als die Generation der Ur-Großeltern in ihrem ganzen Leben. Durch Computerspiele und EDV-Arbeitsplätze steigen die Anforderungen an die Augen stetig weiter. Auf diese Weise fallen selbst kleine Sehschwächen deutlich früher auf. Die verstärkte „Sehanforderung“ auf kurze Distanzen, wie beim Lesen oder am Computer, beansprucht den Sehapparat völlig anders als früher.
Deshalb empfehlen Gesundheitsexperten regelmäßige Pausen beim Lesen oder bei der Computerarbeit, zur Entspannung der Augen. Am besten aus dem Fenster schauen, ins Grüne, sofern möglich, und dabei weit entfernte Objekte fixieren.
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