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/ Aus der Industrie
Mehr Brillenträger durch steigenden Bildschirmeinsatz
Seit der Einführung der Computer in den privaten und beruflichen Gebrauch, sind die Anforderungen an die Augen erheblich gestiegen.
Mittlerweile arbeiten 41 Prozent aller Deutschen regelmäßig oder gelegentlich an einem Computer. Solche Präzisionsberufe haben im Wesentlichen dazu beigetragen, das der Kreis der Brillenträger sich ständig erweitert. Während sich bei den über 50-Jährigen der Anteil der Brillenträger mit oder ohne Bildschirmarbeit angleicht, kann z. B. bei der Altersgruppe zwischen 20 und 29 Jahren ein erheblicher Unterschied festgestellt werden. Von den Computer-Nutzern tragen 36 Prozent eine Brille, dagegen nur 22 Prozent der Gleichaltrigen, die nicht am Computer arbeiten. Dennoch wird den Sehschärfebestimmungen wenig Beachtung geschenkt. Nach § 6 der Bildschirmarbeitsverordnung von 1996 hat der Arbeitgeber den Beschäftigten vor Aufnahme ihrer Tätigkeit an Bildschirmgeräten sowie anschließend in regelmäßigen Zeitabständen eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch eine fachkundige Person anzubieten. Nur etwa jeder fünfte Brillenträger, der täglich länger als zwei Stunden an einem Bildschirmgerät arbeitet, hat davon bislang Gebrauch gemacht.
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