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Von der Probier-Brille zum Computer-Phoropter
Zur Bestimmung der Sehschärfe wird höchste Präzisionstechnik eingesetzt.
Die Ausbildung, und damit auch das Berufsbild eines Augenoptikers, besteht aus zwei wesentlichen Bereichen. Einmal beherrscht er die Bestimmung der richtigen Sehschärfe, und zum anderen versteht er es, Brillen aus einer Fassung und Glasrohlingen herzustellen. Bei der modernen Ausbildung spielt der optometrische Teil (optisch-physikalische Untersuchung) eine immer größere Rolle. Dies liegt daran, dass die Sehanforderungen in unserer modernen Gesellschaft immer höher werden und andererseits auch immer mehr Lösungsmöglichkeiten durch intelligente Brillengläser zur Verfügung stehen. Die Sehschärfen-Bestimmung und die Beratung bei den richtigen Brillengläsern ist eine Einheit, und sie erfordert das komplette Fachwissen einer modernen, technisch-wissenschaftlichen Ausbildung.
Da der Beruf des Augenoptikers dem Handwerk zugerechnet wird, ist der Titel nach der Ausbildung an einer Fachschule der eines „Meisters“. Es gibt inzwischen Fachhochschulen, an denen die Ausbildungen durchgeführt werden. Das zeigt das hohe Niveau moderner Augenoptik und „Optometrie“, wie das Fachgebiet der optisch-physikalischen Untersuchung auch genannt wird.
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